Hortobágy
Die Hortobágy ist eine der größten, unter Naturschutz stehenden, grasbedeckten Ebenen Europas (mehr als 1400 km2), wo unter freiem Himmel die Gulya, die ungarischen Graurinder, die Pferde der Gestüte, die Zackelschafe mit den seltsam gedrehten Hörnern und nicht zuletzt die Büffelherden weiden. Das 70.000 Hektar große Gebiet des Nationalparks Hortobágy wurde 1999 Teil des UNESCO-Welterbes. Die "Brücke mit neun Löchern" ist die längste Steinbrücke des Landes (167,3 m). Sie überspannt den Fluss Hortobágy am Rande der Gemeinde Hortobágy. Die nahezu 300 Jahre alte "Hortobágyer Csárda" ist eine typische Gastwirtschaft der Puszta, sie bietet den Einkehrenden Originalgerichte der Gegend an, welche auch von den Hirten gegessen werden. Das nahe gelegene Hirtenmuseum (Pásztormúzeum, Petőfi tér) zeigt, wie die Hirten der Hortobágy lebten. Die einmalige Tier- und Pflanzenwelt der Puszta, die Volkskunst und die typischen Werkzeuge der Handwerker stellt die Hortobágyer "Körszín" (Petőfi tér) den Besuchern vor. Die "Bewohner" des Puszta- Tierparks (Graurinder, Hausochsen, Steppenziegen und Mangalitzaschweine) kann man in den Pferchen und Ställen betrachten. In dem 2 km vom Ort Hortobágy entfernt gelegenen Máta befindet sich das berühmte Hortobágyer Gestüt: Seit 300 Jahren werden hier Pferde der Rasse "Nonius" gezüchtet.Vom Wächterhaus der Fischteiche des Nationalparks Hortobágy (am Kilometerstein 67 der Straße 33) aus hat man die Möglichkeit, einen Blick auf die einmalig mannigfaltige Wasserwelt der Puszta zu werfen, beim Szálkahalmer Wächterhaus (am Kilometerstein 79 der Straße 33) befindet sich ein Aussichtsturm, von dem man die Vogelwelt der Wälder und Sumpfseen beobachten kann.







