Kalocsa

Die an den Dachrinnen der Häuser aufgehängten und zu Kränzen gebundenen Paprikaschoten, die den Speisen die richtige Würze geben, die bunten Blumenmalereien an Wänden und Gängen, die Blütenmotive der hauchfeinen weißen Spitzen und die Volkstrachten haben den Namen der Stadt Kalocsa in der Welt bekannt gemacht. Die schönsten Stickereien und Volkstrachten sieht man im Landschaftshaus der Volkskunst (Tompa Mihály u. 7.) und im Museum des ungarischen Gewürzpaprikas (Szent István király út 6.).Auf der Orgel der zweitürmigen, im italienischen Barockstil erbauten, imposanten erzbischöflichen Basilika (Szentháromság tér 1.), die zu den größten in Ungarn gehört, spielte Franz Liszt mehrere Male. Unter den in der Schatzkammer der Basilika (Főszékesegyházi Kincstár, Szentháromság tér 1.) aufbewahrten 110 Kunstwerken befinden sich auch die Herme des Heiligen Stephan, die Hauptreliquie des ersten Königs von Ungarn, der das Erzbistum Kalocsa im Jahre 1009 gründete.







