Karcag
Die handgearbeiteten glasierten Tongefäße der Töpfer, die kleinen Kunstwerke der Spitzenklöppler, die farbenfrohen Stickereien der Volkskünstler, die hiesigen Köche, die das beste Lammpaprikasch weit und breit zubereiten, und die Frauen, die den köstlichen Hefezopf backen, machten die typische Kleinstadt der Die Puszta und der Theiß-See so bekannt. Mit der Geschichte der Region und ihrer vielfältigen Volkskunst kann sich der Besucher im Györffy-István-Nagykun-Museum (Kálvin u. 4.) und im Nagykunságer Heimatmuseum (Jókai u. 16.), das in einem traditionellen Kunságer Bauernhaus untergebracht wurde, vertraut machen. Die kunstvollen Gegenstände (u. a. die typischen Karcager Miska-Krüge) des bekanntesten Töpfers von Karcag, Sándor Kántor, kann man im Töpferhaus (Erkel F. u. 1.) besichtigen. Die Brücke von Zádor überspannt als einzige im Lande kein Gewässer, denn der ehemalige Fluss ist dort schon lange ausgetrocknet. Die Szélmalmer Herberge (Vágóhíd u. 1.) stellt die Lebensbedingungen in der nahe gelegenen Hortobágy vor, gleichzeitig ist sie der südliche Zugang zum Nationalpark Hortobágy. Ein wertvolles Industriedenkmal ist die Windmühle (Vágóhíd u. 24.) aus dem 19. Jahrhundert, die als einzige von ursprünglich sechzig Mühlen erhalten blieb.







