In der Umgebung des Gedenkparks haben die vor 1100 Jahren im Karpatenbecken ankommenden ungarischen Stämme ihre ersten Gesetze erlassen. Das Denkmal ihres Anführers, des Stammesoberhauptes Árpád, steht seit 108 Jahren in dem Nationalen Historischen Gedenkpark (Nemzeti Történeti Emlékpark, Szoborkert 68.). Eine der Attraktionen des Gedenkparks ist das größte Gemälde der Welt, das in jedem Jahr Tausende von Besuchern anlockt: das Feszty- Panorama, welches die Landnahme der Ungarn darstellt. Der Maler Árpád Feszty und seine Künstlerfreunde vollendeten 1894 das vom Publikum begeistert aufgenommene Monumentalgemälde. Das 1760 Quadratmeter große Panoramabild mit rund 2000 Figuren ist in einem dafür errichteten Gebäude zu besichtigen. In der Ausstellung mit dem Titel Promenade 1896 lassen die lebensgroßen Figuren in stilgerechten Kostümen die Stimmung des ausgehenden 19. Jahrhunderts in den kleinen und großen Städten aufleben. Im Ruinengarten kann man die Geschichte einer der ältesten Kirchen des Landes, des Benediktinerklosters von Szer aus dem 11. Jahrhundert verfolgen. Aus 2000 Einzelstücken haben die Archäologen die 500 kg schwere St.-Gellért-Bronzeglocke zusammengesetzt. Das ethnografische Freilichtmuseum informiert über die Lebensweise in der Die Puszta und der Theiß-See im 19. Jahrhundert. Die Präsentation landwirtschaftlicher Maschinen stellt die typischen Arbeitsmittel in den Bauernwirtschaften vor.