Szarvas
Eine Sehenswürdigkeit der am Ufer der Körös gelegenen Kleinstadt ist das am Ortsrand angelegte, auch unter dem Namen Pepi-Garten bekannte Szarvaser Arboretum. In einem 82 Hektar großen Park gedeihen mehr als 1600 Bäume und Büsche, darunter viele exotische Exemplare. In der von dem international bekannten Wissenschaftler, Landwirt, Pädagogen und evangelischen Pfarrer Sámuel Tessedik (1742- 1820) gegründeten, 200 Jahre alten ungarischen landwirtschaftlichen Schule befindet sich heute ein Museum, das die Geschichte der Stadt und die Geographie der Landschaft vorstellt (Vajda Péter u. 1.). Die auch heute noch funktionstüchtige Mühle (Ady Endre u. 1.) ist eine von drei erhaltenen Trockenmühlen in Ungarn, in denen Grütze und Getreide gemahlen wurden. Das slowakische Heimatmuseum (Hoffmann János u. 1/A) ist ein mit rund 1000 Gegenständen eingerichtetes Bauernhaus aus dem 19. Jahrhundert. Der Nationalpark Körös-Maros und das Körös-völgyer Besucherzentrum stellen die Welt der Auwälder und Salzsteppen vor. Die 30 km lange Holt-Körös ist das fünftgrößte stehende Gewässer des Landes und ein ideales Erholungsgebiet für Familien, Kindergruppen, Wassertouristen und gleichzeitig ein ausgezeichnetes Gebiet für Angler. Hier können elf Fischarten geangelt werden.Sehenswert sind auch das Denkmal in Form einer Windmühle am Ufer, das den Mittelpunkt des historischen Ungarn markiert, der von Holzfiguren gesäumte Gedenkweg sowie das Schloss Bolza (Szabadság u. 2.) mit der Bronzefigur, einer kapitolinischen Wölfin.







