Majk
In den voneinander getrennten Einsiedlerzellen der Kamaldulenser lebten einst in weiße Kutten gehüllte Mönche, die das Gelübde des Schweigens abgelegt hatten, nach strengen Ordensregeln. Die 17 Einsiedlerbehausungen, die Mitte des 18. Jahrhundert erbaut wurden, waren der ideale Ort für die Mönche: In jeder Zelle gab es eine Hauskapelle, eine Schlafnische, eine Werkstatt und eine Kammer. Die Lebensweise der Mönche ist in der in einer Behausung zusammengestellten Ausstellung über die Geschichte des Ordens dokumentiert. Im Zentrum der Einsiedelei befindet sich der erhaltene Turm der Kirche. Der Kirchturm bietet einen herrlichen Rundblick, von dort erklingt jede Viertelstunde ein Glockenspiel