Nagycenk
Das in den 40er-Jahren des 19. Jahrhunderts im Stil der Zeit umgebaute, mit Gasbeleuchtung und Badezimmern ausgestattete Schloss Széchenyi (Kiscenki út 3.) gehörte dem Grafen István Széchenyi (1791-1860), dem herausragenden Politiker der Reformzeit und der Revolution von 1848-1849, der als erster eine feste Donaubrücke, die Kettenbrücke in Budapest, erbauen ließ und die Ungarische Akademie der Wissenschaften gründete sowie die Dampfschifffahrt auf der Donau förderte. Auf seinem Familienbesitz wurde mit der Aufzucht von Rennpferden begonnen. Das Gedenkzentrum István Széchenyi stellt das vielfältige Lebenswerk des "größten Ungarn" vor. Die Széchenyi-Museumsbahn fährt nach Fertő, wo sich von der klassizistischen Gloriette ein unvergleichlicher Ausblick auf den Fertő See bietet. Im Lokomotivenmuseum veranschaulichen Dampfloks, Personen- und Güterwagen sowie Waggons für den Transport von Baumstämmen die Geschichte der Schmalspurbahnen. Vom Schloss führt eine vor 250 Jahren gepflanzte, aus 600 kleinblättrigen Lindenbäumen bestehende Allee zu einem kleinen Wald.







