Őrség
Das Erholungsgebiet an den sanften, mit Wald bewachsenen Hängen hat schon seit dem 10. Jahrhundert eine wichtige Rolle beim Schutz der Grenze gespielt. Die Bewohner siedelten sich auf den Bergkuppen, die gut zu verteidigen waren, in Weilern zu fünf bis zehn Häusern an. Die 18 Dörfer bewahren noch heute die Form aus der Zeit der Landnahme: In fast allen gibt es alte Häuser und einen Glockenturm. Der schönste darunter befindet sich in Pankasz. Das Zentrum der Őrség ist Őriszentpéter, dessen romanische Pfarrkirche (Templomszer 15.) nach dem Apostel St. Petrus benannt wurde. Aufmerksamkeit verdient auch das Landschaftsmuseum der Őrség (Művelődési Ház, Városszer 55.). Typische Beispiele der volkstümlichen Baukunst kann man in der aus sieben Weilern bestehenden Gemeinde Szalafő im ausgebauten Freilichtmuseum von Pityerszer sehen: Besonderheiten sind das mit Stroh gedeckte Haus, das eingezäunte Haus und die zweigeschossige Kammer. In der Kirche aus dem 13. Jahrhundert in Velemér kann man wunderschöne Fresken bewundern. Eine mittelalterliche Kirche befindet sich auch in Hegyhátszentjakab. In der Nähe des Ortes ist der Vadása-See ein beliebtes Ausflugsziel.







