Velence-See
Der "See des Sonnenscheins" ist dank der günstigen geografischen und einzigartigen natürlichen Gegebenheiten - mit 2050 Sonnenstunden pro Jahr - eines der beliebtesten Erholungsgebiete. Das mineralhaltige, seidige Wasser des Sees, der eine Fläche von 26 Quadratkilometern und eine durchschnittliche Tiefe von 1,2 Metern aufweist, erfrischt und regeneriert. Der Wind, der vom Velence- Gebirge herüberweht, ist ideal für den Segelsport und die Schilfgebiete sind ein idealer Platz zum Angeln. Das Touristenzentrum des Velence-Sees ist Gárdony. Einer der ältesten Ferienorte ist Velence, wo schon vor 70 Jahren der Yachtclub gegründet wurde. Die geschützten Kellerzeilen und Kelterhäuser reihen sich an der Sonnenseite des Bence-Berges aneinander, von dessen Gipfel sich ein herrlicher Rundblick auf den See bietet. Das Thermalbad von Agárd mit dem 5 oC heißen Heilwasser wird in erster Linie zur Linderung von Krankheiten des Bewegungsapparates und gynäkologischen Beschwerden angewendet.
Die Schilfgebiete, die ein Drittel des Sees bedecken und enge Durchlässe sowie innere Buchten entstehen lassen, sind ein Vogelreservat mit seltenen Wasservögeln. 28 Vogelarten nisten hier regelmäßig. Der See bietet auch Winterfreuden, denn auf dem zugefrorenen See kann man Schlittschuh laufen und Eissegeln trainieren. Im Sommer fahren Fahrgastschiffe von den Häfen in Agárd und Velence zur Mückeninsel (Szúnyog-sziget).
Von den zwei Denkmälern in Pákozd erinnert das eine die Nachwelt an den Sieg, das andere an die Niederlage - beide jedoch an das Heldentum der ungarischen Soldaten. Die siegreiche Schlacht vom 29. September 1848 während der Revolution und des Freiheitskampfes von 1848-1849 gegen die Habsburger wird als Modell in der Gedenkausstellung an die Schlacht von Pákozd gezeigt, der Obelisk wurde anlässlich des einhundertsten Jahrestages der Schlacht aufgestellt. Die ökumenische Gedenkkapelle setzt der im Winter 1942 am Don bezwungenen ungarischen Armee ein Denkmal. Einmalig in Europa sind die wankenden Steine von Pákozd: die vom Wind geschliffenen Granitfelsen erinnern in ihrer Form an Hund, Löwe, Sphinx und Bär. Ein wichtiges Gebiet für Ornithologen ist das Vogelreservat am Fuße des Mészeg-Berges. Im Aboretum von Pákozd-Sukoró findet man 250 Baum- und Straucharten. Einen Lehrpfad und eine als Aussichtspunkt dienende Vogelwarte erwarten die Naturfreunde. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf den Velence-See mit seinen Schilfgebieten.







